Insofern sich eine Person nicht als bloßes Mittel, sondern auch als Selbstzweck betrachtet, hat sie das Recht auf Suizid. Dieses Recht wird bei härtester Verletzung des kategorischen Imperativs von der Gesellschaft bestritten, die durch ihre Neigung, totalitär zu werden, und Individuen soziozentrisch zu indoktrinieren, zum Konzentrationslager der Seelen wird. Folgende Lügen und Mainpulationstaktiken werden benutzt, um einen zum Freitod Entschlossenen weiter im KZ zu halten (um ihm vampiristisch das Blut auszusaugen, die Lebenskraft, bis diese vollständig erschöpft ist: nur dann ist es ihm erlaubt, "sich umzubringen", aber dann auch bitte so, dass es nach einem erbärmlichen "Selbstmord" eines Verzweifelten aussieht):
Angst vor dem Tod.
Lass dir keine Angst vor dem Tod einreden: dein Gehirn ist bestens auf
das Sterben vorbereitet. Dein Körper wird den Sterbeprozess als eine
positive Erfahrung für dein Bewusstsein nicht bloß unterstützen, sondern
dir Euphorie bescheren: wie auf einer guten bewusstseinserweiternden
Droge. Nur ist es diesmal echt, und danach kommt kein Tief, sondern
dieses Hoch ist das letzte, was du erleben wirst.
Schuldgefühle. Du bist keinem etwas schuldig, schon gar nicht der Gesellschaft oder der "Welt". Leben endet immer tödlich; weil es dein Leben ist, darfst du den Zeitpunkt des Todes frei bestmmen. Nur wenn du dich freiwillig aus Liebe entschieden hast, für bestimmte Menschen am Leben zu bleiben, bist du ihnen verpflichtet, aber auch das nur solange sie auf dich angewiesen sind. Gegenseitige Liebe setzt die Möglichkeit einvernehmlicher Trennung voraus. Liebst du einseitig, kannst du deine "Verpflichtung" jederzeit aufkündigen, und bist deinen Parasiten keine Rechenschaft schuldig.
Pathologisierung. Fast alle Menschen sind verlogen. Die "sozialen Medien" zeigen es so deutlich wie noch nie: jeder ist ein Jammerlappen, spielt aber der Öffentlichkeit ein glückliches und erfolgreiches Leben vor. In Wahrheit leiden alle, sie geben es nur nicht zu. Darum brauchen sie Menschen, die noch mehr leiden, um sich besser zu fühlen. Am Ende ist jeder unglücklich. Das KZ "Gesellschaft" funktioniert emotional nach Gesetzen der Hölle: mach einen anderen noch unglücklicher, und du wirst in deinem Elend ein bisschen glücklicher. Und sie pathologisieren den Wunsch, dieser Hölle zu entkommen, obwohl gerade die, die diesen Wunsch nicht haben, geisteskrank sind. Die "Gesellschaft" und die meisten Gemeinschaften sind sadistische Sekten, die das Leben, das ohnehin schwer genug ist, noch schwerer machen. Befreie deinen Geist von ihren "Werten", ihrer "Moral", ihren "Religionen" und sieh dein Leben, wie es wirklich ist. Lohnt es sich für dich nicht, weiterzuleben, bist du kein "Loser", sondern triffst mit dem Freitod eine ratonale Entscheidung.
Falsche Selbsttranszendenz (Lebensaufgabe): Lebe nicht weiter, um "die Welt zu retten", wenn du in dieser "Welt" nicht als Selbstzweck vorkommst. Jedes Ziel, auch das moralisch beste, ist wertlos, wenn du dich, um es zu erreichen, zum bloßen Mittel degradierst. Dass ein guter Mensch Gutes tut solange er lebt, ist für diesen eine Selbstverständlichkeit. Doch wenn du lebst, um Gutes zu tun, und es dir selbst schlecht geht, dann bist du verlogen und erwartest eine Belohnung im "Jenseits". Doch in eine höhere Welt kommen nur Würdige. Reiche kommen dort nicht hin, auch wenn der Reichtum aus guten Taten besteht. Gute Taten sind nur spirituelle Übungen zur Selbstvervollkommnung. In Verbitterung Gutes zu tun, vergiftet deine Seele. Tu Gutes, wenn und weil du glücklich bist. Bist du unglücklich, tu dir selbst etwas Gutes: in fünf Minuten kann alles vorbei sein.
Dies ist nicht als Ermutigung zum Suizid gemeint, sondern als spirituelles Gegengift gegen das sadistische KZ "Gesellschaft", das von Vampiren, Dämonen, Narzsissten und anderen Parasiten betrieben wird, um deine Seele zu quälen.