Montag, 21. April 2025

2005: Das ist die Realität

 Ein Epigone des Expressionismus zu werden, war nicht die Absicht sölchlicher Dichtkunst. Heym und Trakl waren selbstverständlich bekannt, doch es ging ausschließlich und nur darum, dass die krasseste Expression des Schrecklichen nichts als die tägliche emotionale Wahrheit ausdrückte:




Willkommen in der Hölle



harmonisch versinken skelette
in blutübertrunkenem wasser
zerfallen die schäbigen säcke
am steinigen schaumigen ufer

das boot kommt und nimmt eine menge
unlustig und zaudernd steigen
die nächste die nächsten die nächsten
kommt schneller! die nächsten aufs boot!

wiederum widerlich solches:
lässt dienstmann schädel zerschellen
die waren doch von den vätern
zu zeugen die edle geburt

kamm anzug brille krawatte
das rote gesicht. fallen stücke der haut raus
man sieht wangenknochen und zähne

und dieser hier war ein professor
und jener hier gar präsident
gehen alt und gebeugt über leichen
die zahnhälse gucken schon raus

ach könnten die kinder doch nur korrumpieren
doch sind von geburt an zu alt
kein strahlen kein glanz keine frische

die wachen tun nur ihren job
wir werden dem boot nicht entkommen
auf feuriger gegenseite
der anderen seite des flusses
da macht es gerade nun kehrt

die schädel glänzen die haut ist weg
man sieht sogar hinter die rippen
die furcht sie zerfrisst die gedärme
nur fröhliches pfeifen der wachen
erheitert die sterbende seele

wer selig ist tritt die gebeine
spielt fussball mit festeren schädeln
die meisten sind doch wie papier
die schädel und ganze skelette
der starrenden harrenden menschen
sie brechen und brechen zusammen

das boot kommt nun an: unser schicksal
wir setzen uns traurig hin
die füsse im blutigen wasser
wir fahren hinein in die gluten
und fangen geschwind an zu brennen

2006: Heroische Exhaustation

 2005/06 war der Winter von Emil Cioran, womit der Nihilismus im Denken seinen Endpunkt erreichte. Am 20.11.2006 kam der Ausbruch der nihilistischen Dichtung, gleich am frühen Morgen. Wild ging es zu, doch es war ein letztes Aufbäumen gegen die existenzielle Müdigkeit:



Die Letzte Ruhe




weck mich wenn alles vorbei ist
wenn alles fortgespült
nur noch der letzte knopfdruck
so drück ich besonnen und kühl

weck mich wenn meine asche
zu rauchen aufgehört
mein letzter gang angebrochen
das letztgesagte gehört

weck mich wenn alles still ist
und ich überzeuge mich dann
dass der fluch des lebens vorbei ist
und ich ruhe finden kann



Ohne zu wissen, dass er (nach Julius Evola) einer war, erlebte Jack die Sichselbstadabsurdumführung des heroischen Mannes. Der Winter 2006/07 war alsdann auch keines Philosophen mehr, am 11.1.2007  hielt der nihilistische Grundzustand, „Nihile State“, Einzug, und bescherte dem denkmüden Geist ein Jahr der 300 Filme.

2007: Entropische Dichtung

 Aus dem Herbst des heroischen Mannes, der entweder ableben oder zum asketischen Mann werden musste, wurde ein


Herbst der Stadt


erlischen die fröhlichen lichter
verbrennen hochöfen die bäume
die kahlen verschneiten alleen
beherbergen leichen und blut

hinein in zerschlagene fenster
steigen die hungrigen diebe
und hausen in leeren quartieren
restpenner entzündeter strassen

die kranken bringen die krankheit
und heilen mit ihr die gesunden
von sorgen und angst um die zukunft

die letzen ansehnlichen mädchen
hängen leblos auf plakaten
die werbung vergangener tage


Eine der wenigen eher melancholischen Gedichte aus einer Zeit, in welcher sie im Hunderterpack als „Transzendentale Lyrik“, „Transzendentale Erotik“, „Transzendentaler Sadismus“ und „Transzendentaler Nihilismus“ geschrieben und vergeschlössentlicht wurden.

Die Welt nahm den Kampf nicht an, sie suhlte sich stattdessen in quälend langweiliger Bequemlichkeit. Der heroische Mann fand keinen Gegner und ließ den Rest der extravertierten Kampfkraft in etwa 1000 später vernichtete entropische Antigedichte einneinen.

2008: Hegellyrische Letztkonsequenz

 2008 dirimierte sich in Reign of Hegel, abstrakte Hedonik als Wille und Vorstellung und den postidealistischen Endnihilismus:



Nihilit



Liebe Nihilina, 
lieber nicht.

Wir sind nichts
in Nihilien.

Und versteinern wir,
so wird Nihilit.



Abstrakter absoluter Idealismus schlägt halt eben halt in konkreten absoluten Nihilismus um. Mehr zu sagen, wäre wie eine Rebellion gegen das Nichts: du erschaffst immer mehr davon, je mehr du dagegen kämpfst.

2009: Albertschweitzernde Vorsicht des ISFJ superego

 Ein Weg geht nur über Stufen, aber keiner soll Stufe sein müssen, wenn es nicht unbedingt sein muss: in diesem Sinne ist die Vorsicht des lyrischen Ich in diesem Gedünn zu lesen.



Hiernis



ich bin auf einem
möglich: guten
weg.

und wüsste ich wohin
wär ich schon weg.


Alles ohne Ziel zu zertrampeln, ziemt sich nicht einmal für einen heroischen Mann nach Evola, egal wie jung und naiv er ist. Und der frischgeschlüpfte Asket erhebt die Vorsicht vor dem unnötigen Leid anderer selbstverständlich zur moralischen Pflicht.

2010: Im Schatten von ENTP shadow

 Das Beste ist ja das am meisten Gute vom Guten, und zwar nicht moralisch, sondern aristotelisch-nutzenorientiert: ein Brotmesser ist gut, wenn es Brot gut schneidet, und das beste Brotmesser schneidet außerdem noch Brötchen, Pizza, Käse, Wurst und Hastdunichtgesehen. Aber das beste vom Schlechten? „Okay, okay, okay“ (Joe Pesci), vom Schlechten nur das Beste:



Von der Erkenntnis


alles fühlen ist leider chemie
alles wissen gründet auf wenn
es könnte dunkler kommen
das ist der beste glaube
nur der regen hat recht

2011: Askese als Vollrausch

 Um epigonal zu sein, war Jacks nichtsozunennende Lyrik vor 2012 zu parodistisch. Ein Ultraepigone, der über sich selbst lacht, ist ein Satiriker:


Irr




Ich dreh, mein lieber Freund, so gut wie durch!
Weck mich, wenns schläft. Beiß zu, du Mund
hellweißer schmucker Zähne. Koche, Blut!

Haar, fall auf meine Schulter, links von mir,
Jungfrau, nimm Platz, begleite in den Wahn
den alten guten Mich, näht mich zusammen,

ihr die dem Schicksal seine Fäden zieht,
dem harten Wolfe seinen Hungerzahn.



Irr: das ist Name plus Programm. It gave itself, of course, auch den programmnamigen Psychocop, aber das war nun Parodie auf die Persiflage einer Satire: leicht zu verstehen, doch zu idiosynkratisch im Humor.

2012: Aus dem Geiste der Tragödie

 Vor 2012 gab es im eigentlichen Sinne keine Lyrik von Zhuang Jack. Natürlich gab es Gedichte: parodistische, nihilistische, unterhaltsame. Der einzige deutsche Hochphilosoph des mittelfrühen 21. Jahrhunderts war als Kind, Jüngling und junger Mann vor allem ein Liedermacher.

Es muss im Jahre 2012 etwas geschehen sein, das aus dem Poeten einen Lyriker gemacht hatte. Wie dem auch sei, vor 2012 gab es keine Lyrik von Zhuang Jack, sondern nur Gedichte, und nach 2024 sollte es keine Lyrik mehr geben.

Frisch wie ein in die Windeln der hohen Literatur scheissendes neugeborenes Kind hört sich der auf Sonnenkerntemperaturflamme gebackene Neulyriker in seinem besten Gedicht seines ersten lyrischen Jahres an:


Sehnsucht



Den Schmerz der Vernichtung in Millisekunden
erleben - am Leben, doch Leben verschwunden, -
heißt, Trug der Verbundenheit endüberwinden,
und nie mehr die Zeit mit der Suche zu schinden.

Gesichter sind Masken an leblosen Dingen,
ein Lächeln versuchst du dem Nichts abzuringen.
Du musst dich ins Dunkel von Blicken entfernen,
und ohne Verbitterung Einsamkeit lernen.

Ein derart liebeslyrisch orthodoxes Gedicht, dass es peinlich kitschig ist, doch die Unschuld des Anfängers gibt dem Mach(t)werk recht.



2013: Das Jahr der Lyrik

 Dass wahre Lyrik dazu da ist, um Unaussprechliches auszusprechen, zeigte sich mir, nachdem mir Unaussprechliches angetan wurde: ich lebte weiter, als wäre nichts gewesen, und doch war es so, als würde ich nicht existieren. Mitten im Sein aus der Existenz gelöscht, und 2013 war das Jahr danach.

Da es ein Jahr voller lyrischer Klein-, Mittel- und Großode war, fällt es schwer, ein bestimmtes Gedicht zum besten des Jahres zu krönen. Doch wenn es ein einziges sein soll, dann natürlich dieses:



Perpetuum Mobile



In Wahrheit ist alles Zukünftige eitel,
dem Tode geweiht und dem Leben entrissen;
der Saal ist verlassen, der Film flimmert weiter,
doch niemand wird mehr diese Bilder vermissen.

So ist dann auch alles Vergangene nichtig:
hinfort der Betrachter - wer soll sich erinnern?
Das ewige Fließband kennt nur eine Richtung,
am Ende ein Abgrund, verloren für immer.

Wie kann da das sinnlose Jetzt überraschen?
Was immer passiert, darum ist es geschehen,
wer nicht einsam war, wird für immer verlassen, -
im Nichts wird die bittere Einsicht vergehen.

2014: ius ultima noctis

  Ende Februar 2014, in der Vorbereitung meiner kanthegelischen Masterarbeit in praktischer Philosophie (nein, im Warten auf das zweite Gutachten! Die Erinnerung an Zufälliges kann so unzuverlässig sein) quälze ich das dicke und sinnleere Buch der Professoren, um Erkenntnisse zu gewinnen, wie ein Betrunkener, unter der Laterne suchend, was er an einem anderen, lichtloseren Ort der Nacht verloren hat. Und da höre ich Alexander Dugins Vortrag über Gilbert Durand. Ich lache zwar, aber weniger als einen halben Tag.

Das tiefenpsychologische Paradigma der Ethnosoziologie Dugins wird mein Denken auf Jahre hinaus bestimmen. Es ist mein erster Kontakt mit einer wahren geistigen Unendlichkeit, einem endlos weiten Feld der möglichen und unmöglichen Spekulation: Kants Alptraum.

Kant und Hegel sind schon vor der Niederschrift der übrigens exzellenten Masterarbeit existenziell überholt, paradigmenumfangstechnisch überrundet und interessifizient obsolet; die Masterarbeit ist meine Abschiedsschrift an den Deutschen Idealismus (2007-2014).

Lyrisch bricht sich ein paranostalgisches Gefühl Bahn: der Unterschied zwischen der Kindheit, die eine war, und einer Kindheit, die keine war, ist ein Unterschied, der keiner ist. In diesen Unterschied zwischen Unterschied und Verschiedenheit fällt mein Gedicht des Jahres 2014, das weder mit Kant und Hegel noch mit Durand und Dugin etwas zu tun hat:



S Innsbrucker Platz



Die S-Bahn hält, ich steige aus. Innsbrucker Platz.
Ach, weißt du noch, wie wir als Kinder dachten,
da wär ein Tunnel in der Zeit, und immer nachts
über die Schienen klettern wollten, später lachten
über den Unsinn, den wir damals ausgedacht.

Die Zeit verging, sie hat uns nicht gefragt,
ob wir nicht etwas dort vergessen hatten.
Zwischen Westkreuz und Halensee, von hier nicht weit,
warfst du dich vor die S-Bahn. Immer nachts
komm ich hierher und such den Tunnel in der Zeit

2015: …to(y) soldiers out to war

 Emotional und psychisch zerstören, alle Kraft rauben und zum „arbeitslosen“ Parasiten einer ultradekadenten Gesellschaft machen: das Böse gab sich alle Mühe, an Kampfmoral und Kriegskunst mangelte es dem Feind nicht. Wie auch: das, was nicht sein soll (the thing that should not be) fightet einen Vernichtungskrieg gegen das, was absolut und unbedingt sein soll, aus.

Ich werde die härtesten und unterbezahltesten Jobs annehmen, um nicht arbeitslos zu sein, doch mir werden Anreisezeiten von zwei Stunden (und nochmal zwei Stunden Rückfahrt) zugemutet, ich werde als Autist in unzumutbare (a)soziale Verhältnisse gesteckt…

Ich trage fremde, toxische Scham und Schuld; der Schuldkomplex ist härter als jede von außen zugemutete soziale Misshandlung. Alles Negative an möglichen Emotionen wird in meinem Bewusstsein konzentriert und ineskapabel gelagert: die Gesellschaft macht mir aus der Welt ein Konzentrationslager und holt sich dabei einen runter.

But noone can outwill, can outwait an INTJ, wie ich im Nachhinein erfahren werde. Also wurde meine Psyche genau für diesen Krieg geschaffen. Heiter singe ich mein Lied des Jahres 2015, „Where the Wild Things Are“ von Metallica, und setze das „y“ bei den „soldiers“ im Refrain in Klammern. Und ich sehe bereits klar und deutlich, wie dieses Stalingrad für den kollektiven Hitler ausgehen wird:



Schlussbetrachtung



In edler Trauer hochhöhe ich erhaben
über der Welt auf Gipfeln höchster Höh.

Das zarte Gute nimmt die Form des Schönen
an - mir nach Liebe, Wunsche und Begehr.

Der schärfste Adlerblick hinunter sieht nicht
das dröge Böse, das da unten darbt.


2016: War on Evil

 Whenne the poor evil direct from hell not evil is, thenne evil has no meaning, oder: wenn das pure Böse direkt aus der Hölle nicht böse ist, dann hat das Böse keine Bedeutung. Hat es auch nicht: es ist zufällige Existenz, die am Guten parasitiert. Aber das Wort „böse“ hat eine Bedeutung, und zwar wesentlich und wesenhaft die, dass die Hölle der Ort ist, an dem das Böse ganz bei sich selbst ist.

Ich war nicht böse, war scheinbar ganz bei mir selbst (jedenfalls einsam genug, um das so zu empfinden), und doch in der Hölle auf Erden. Das Mitbrennen mit dem verinnerlichten Bösen ist die eigentliche Kriegsanstrengung im „inneren Dschihad“. Diese Welt hatte die Saat des Bösen in meiner Psyche gesät, als ich noch ein Kind war. Und so erreichte der innere Krieg gegen das Böse im christlichsten Alter seine heißeste Phase. 

Bei aller Hassarbeit, Wutdestillation und Zornveredelung war ich mitnichten vom „fog of war“ umnebelt, vielmehr sah ich mit völliger Klarheit den Sinn meiner Existenz:




Прекрасное и мир



Зачем есть я? Что делаю на свете?
Я созерцать прекрасное живу;
но раз уж в этом мире мне не светит,
смотрю во сне, коль нету на яву.

Живи, кричат мне, тем, что существует,
забудь то, чего нет! Но где же смысл -
жить без того, для чего жизнь живётся
живой душой, ужаснейшая мысль.

И нет, прекрасным называть гнилое,
это не то, что я имел в виду.
Из мира, коий не блистает красотою,
пожав плечами я в прекрасный мир уйду.


2017: Der Nordfälische Frieden

 In permanenter Kriegszeit kriegt der Krieg eine andere Bedeutung als zu Frieden. Und so zeichnete sich die Zeit vom 26.10.2014 bis zum 11.5.2017 als der Zweite Dreißigjährige Krieg aus, bei zwölffacher Intensitätsintensivierung waren Monate mir wie Jahre. 

Im April war das siegreiche Kriegsende im „inneren Dschihad“ bereits abzusehen, und so entstand eines Apriltags beim Duschen, stark gefärbt mit antipostmoderner neokonservativer Ideologie, die Siegeshymne:



Весёлый Гай



(песенка в дýше)


Кибелический дракон "феминизм" -
самый декадентный атеизм;
сплошное сумасшествие.
А мы уйдём в прекрасный край,
весёлый гай, весёлый гай.

Весёлый гай, весёлый гай,
весёлый гай, весёлый гай.

Повергнем антисемитизм
и любой другой сатанизм,
применив насилие.
Солнечный диурн; -

Весёлый гай, весёлый гай,
весёлый гай, весёлый гай.
Весёлый гай, весёлый гай,
весёлый гай, весёлый гай.

Христос, Осирис и Дионис
с Локи на плато поднялись,
развлекаются Платон и Плотин.
Бессмертный край - дорога в рай,
весёлый гай, весёлый гай.

Весёлый гай, весёлый гай,
весёлый гай, весёлый гай.

Весёлый гай, весёлый гай,
весёлый гай, весёлый гай.

2018: Das Jahr ohne Lyrik

 Das Frühjahr 2018 ging als ein „strange spring“ in die Geschichte ein: es war einerseits durch eine intellektuelle Aufbruchstimmung gekennzeichnet, andererseits war das neu erwachte Interesse an Geschichte und Historie derart monothematisch, dass selbst gelegentlich Lyrik nicht mehr gelingen wollte.

Jack war bei weitem kein Zhuang, sondern ein verlorener Geist einer verlassenen Seele in einer sinnlosen Welt, und doch:



Mein Haus hat keine Gästezimmer 



Die kalte Einsamkeit, sie peitschte gnadenlos
und furchtbar waren Tage, Jahr für Jahr,
und Nächte furchtbarer. Dir Dank gilt ganz allein,
dass ich noch lebe, dir und wieder dir,
und nochmals dir, mein liebend heißes Herz.


Ich fror und baute auf das große Haus
über den Welten unerreichbar hoch,
nun steht es stolz und unzerstörbar fest;
was ich an Schmerz der Einsamkeit ertrug,
vorbei, in edler Ruh hochhöhe ich allein.


Die kalte Einsamkeit war jeden Abend mein,
so lädt die süße Einsamkeit zu Gast
niemanden ein, ich schulde keinem dies.
Mein Haus, o Herz, ist groß und schön und rein
wie du, nach deinem edlen Bild gebaut.


Da war also allem Nichts destotrotz ein Haus, und es stand hoch über der Welt und sehr fest. Eine robuste Stabilität hoher intellektueller Überlegenheit, eine gefeierte, nicht erlittene, sprich eine selbstgenügsame Einsamkeit.


Sonntag, 20. April 2025

2019: Transzendentaler Edgarallanpismus

 Nach fünf Jahren verkrustete das tiefensoziologische Paradigma, Gilbert Durand war der diktierende Hegel der Zeit. Die Tiefendisziplinen der Geisteswissenschaft heizten einander ein, bis nichts mehr zu holen war, und so sangen sie ein an Poes Ulalume angelehntes tiefenpsychologisches Abschiedslied:




Redered




Aus meinem Hostel ausgecheckt noch lebend
schlich ich, die Stadt war wie nach einer Purge.
Schaufenster von Hell-Reisen: sieben Sägen,
am Teddybärenfriedhof goss der Regen
blauschwarze Trauer sommerglau, auf Wegen
zum Friedhof meines Vaters, der noch lebt,
sang meine Schwester, tote Blumen pflückend
mit monotoner Stimme: Redered.

Entstellt und seelenlos zerkratze Fred
Automobile, Hausfassaden, Zombies,
bevor Christine ihn überfuhr, und wir,
mein Hund und ich, auf ewig stille Brüder
die Straße runter schaukelten, und über
den Bäumen sang der Wind, pfiff nimmermüde
das Wort der Nacht des Waldes: Redered.

Im Rhythmus stampften Füße über Pfützen,
die Mutter wollte ich davor noch schützen,
doch sie, ein kalter Apfel, fiel und rollte,
ich hinterher mit rhythmischer Bewegung,
wild schaukelnd, wilder wankend, nass und fett
von schwüler Schweineluft, die Fresse oft
mit feuchten Tüchern wischend, und mit Kraft
laut singend, tief und heiser: Redered.

Ach hätten die Dämonen doch gewarnt,
dass Schattenarbeit nicht zu ihnen führt,
und ich erkannte, wer mein Schicksal rührt,
und wurde lahm und kindlich, klein und weise.
An einem Grabstein endete die Reise;
ich fror und fluchte ohne Stimme, sang
ein Vogel mir von meinem Freund und bang
sah ich ins Grabloch, wo er lag, ein Stein 
mit Schwarz auf Schwarz benannter: Redered.

2020: Kant als Wille und Vorstellung

 Im Streit der Biographen, ob Zhuang Jack am 24.3.2025 oder am 3.4.2025 zum Übermenschen wurde, gingen nicht wenige Universitätskarrieren zugrunde: man gönnt einander nichts, jeder will seinen eigenen „Kant als Wille und Vorstellung“, um sich im übermenschlichen Licht zu sonnen.

Dabei erkannte der Philosoph selbst das spätere Datum ausdrücklich an, und machte den Weltekel für die vergleichsweise kurze apollinische Zeit verantwortlich: am 7.7.2022 apollinisch neugeboren, apollinische Krise vom 4.5. bis 26.12.2024, und dann eine recht rasche apollinische Transformation.

Dass er einen gewaltigen Weg gegangen war, war Jack im September 2020 mehr als bewusst. Der nicht empirische Zufallskant, sondern der Idealkant seiner Zeit, Kants idealer Mensch, identifizierte sich aber lieber mit dem mythischen Bodoncar, dem Vorfahren Dschingis Khans:



Bodoncar


Wie ein Nomad durchstreife ich die Zeit,
bin keinem nahe, nirgendwo daheim,
und wenn ich in der Zeit nach Süden blicke,
fühl Wehmut, ritt ich aus dem Norden nicht
zurück zu diesem Jungen, der ich war,
und weiß daher: ich werde es nicht tun.

Er hätte damals meinen Rat gebraucht,
und meine Freundschaft tät ihm sicher gut,
doch nur nach Norden führt mein Zeitenweg,
und höher ins Gebirge durch den Raum;
der Blick umgreift mehr Land mit jedem Tag,
ich seh den Weg, durch meinen Ritt gebaut.

2021: Das Herz lebt!

 14 Jahre als asketischer Mann nach Evola und scheinbar kein Ende des hedonisch bestenfalls im Als-Ob-Modus verbrachten Lebens: nie Glück von innen erlebt, alles emotional Wohltuende war nur in abstrakter Form zu fühlen.

Das Herz, Metapher für beseelte Psyche, lebt von Liebe, doch mein Herz ist nach einer lieblosen gefühlten Ewigkeit anscheinend nicht verdurstet. 

Mitte September aufziehende Nacht an der polnischen Ostseeküste, wenige Tage später in ein sanftes und kraftvolles Lebenszeichen verdichtet:


Nacht am Meer

 

Meeresnacht.
Liebliches Kitzeln
im innigen Innern, und innen
nichts als Blätterrauschen
im Frühlingswind.

Wellen kommen,
und doch nicht an.
Der Sand ist noch warm.
Das Liegen lässt:
eine Zartheit, die innig festhält
und zärtlich nicht loslässt.

So zart in der Hand
wie die Kugel im Äther
liegt eine Hand.
Sanft krallt sich das Kitzeln
in die offene Hand: wie die Schrift eines Herzens,
das von seinem Geliebtsein weiß.

Wellen brechen,
die Luft ist erfüllt von Sinn,
Freude, Weltall und Lust.
Die Brust holt tief Luft und will mehr.
Kein Leben ist Leben genug, und alles verzaubert.
Wer, was wirkt dieses Wunder der Ewigkeit
in der zerbrechlichen Perlenkette der flüchtigen
Augenblicke? Ein Mädchen.

2022: Die Urgewalt des Gedankens

 Ein Märtyrer des Denkens, schrieb Zhuang Jack in seinem letzten asketischen Jahr dieses epigrammatische Manifest des Philosophen, der die Welt der Philosophasterei und Philowichserei mit Verachtung hinter sich ließ, eine sinnvolle Arbeit im sozialen Bereich fand, und im Gegensatz zu den akademischen Arschkriechern ein wahrer Philosoph wurde:




Стихия Мысли

  

Один запрет я в жизни знаю:
Нельзя философом не быть.
Богами данным дар считаю,
Стихию мысли полюбить.

Как Время, оскопив, Что вечно,
дало рождение Любви,
так будь и смерть моя беспечна,
а Философия живи!

2023: Apollinische Unschuld

 Nichts zieht den Hass des Bösen auf sich so wie reine, unvoreingenommene, kindliche Unschuld eines Erwachsenen. Als apollinischer Mann beendete Zhuang Jack ein Jahr zuvor den 15 Jahre dauernden asketischen Krieg gegen sich selbst und wurde zum höchsten der höheren Menschen.

Die apollinische Kindheit war in einer ultradekadenten Gesellschaft eine Leidenszeit anderer Art, doch einer Nacht im August betrachtete Jack, neben einer Freundin im Gras liegend, die Sternschnuppen und stellte sich für einen Augenblick vor, sein Geistermädchen würde neben ihm liegen. Das Mädchen, das nicht existieren kann, antwortete mit der Inspiration zu einem Gedicht, das in jenem Jahr sein bestes werden sollte:




Elfe

 

wie das hören eines rauschenden lausches

flascht es ins lichticht einhin


sternwolken nebligen riesels

nieig und sinnlich weiß

auf ahnung mit


krölicht zeffernd das ehl

in knisternden sistern zinzen

zahre faure fehel


wie halte ich die hand eines mädchens

das nicht existiert


2024: Apollinische Krise

 Am 7.7.2022 wurde Zhuang Jack zum apollinischen Mann nach Evola. Sofort begann eine Zeit des Menschen- und Weltüberdrusses, die sich von der asketischen Ichbeselbstigung vorheriger Zeit radikal unterschied.

Dem Winter des Überdrusses folgte ein Sommer des Bösen: im Hochsommer griff das Böse Schlag auf Schlag an, perfide, verlogen, aus dem Hinterhalt. Es folgte ein Winter der emotionalen Erschöpfung, die Lebenskräfte waren am Ende. Um den 21. Februar (den Tag der Initiation zum heroischen Mann, 1998), schrieb Jack sein Gedicht des Jahres 2024, das die apollinische Krise vorweg nahm:


Hochadler

 

 

 

 

Ein Edeladler schwingt die Flügel

durchs Wolkenweiß ins schwarze Nichts,

von dort zurück, in schönsten Kronen

der höchsten Bäume, Herr des Lichts,

begeht die Nacht. Am Tage gleitet

durch Lüfte, reinste Lebenslust

im Flug und Kindlichkeit im Blicke;


doch neiden Maulwurf, Huhn und Schwein

es dem vortrefflichen Geschicke

so hoch über der Welt zu sein:

abstürzen soll er, Scheiße fressen,

nicht mal der Tod wird ihm gegönnt;

satanisch trällern sie die Messen,

alles, was göttlich, wird verhöhnt.


Sein Blick wird kalt, sein Flug wird schneller,

dem Schwein der Spatz verächtlich ruft:

Hochadler leben nicht im Keller,

sie sterben lieber in der Luft.

Donnerstag, 3. April 2025

Lhieh 5: Selbstverständliche Grundordnung

 



In einer negentropischen Welt fügt sich das Niedere dem Höheren: nicht aus magischen Gründen, sondern, weil je höher ein Wesen, umso mehr Freiheitsgrade hat es. In vorwissenschaftlichen Zeitalter war dies nicht so selbstverständlich erkennbar bzw. hatte das Paradigma des Logizismus keine Dominanz, und somit war die magische erklärungsweise die geläufige.

Die höheren Freiheitsgrade edler Königinnen und Krieger wurden als magische Kräfte verstanden: selbst Ende 1799, als in der militärisch besetzten und von den tainchinischen Besatzungstruppen akribischst kontrollierten Stadt Aniaine Ultrabeauties und Ultracuties nach Lesbia verschwanden, wurde dies als Wunder der Queen of Nectée Julika I zugeschrieben, die nachweislich nichts mit der ursprünglichen Miezenakkumulation in Lesbia zu tun hatte, und nur die hochedlen nicthinischen Miezen & Mädchen vor Adelszwangsverbürgerlichung durch neue revolutionäre Staatsordnungen schützen wollte.

"Wer schöner ist, gewinnt", ist ein Spruch, der sowohl magisch interpretiert als auch wissenschaftlich durch höhere Freiheitsgrade erklärt, zutrifft. Das Feinheitsbewusstsein der Ultrabeauties und die ängstliche Zartheitlichkeit der Ultracuties, multipliziert durch zartheitliche Mädchenik gegenseitigen Beschützens, sorgte im Verlauf der Geschichte fortwährend dafür, dass hochfeine Miezen nie militärischen Eroberungen zum Opfer fielen, sondern nur dann gefangen wurden, wenn ihre eigene Lustangst die Gefangenschaft sollizitierte: wohlgemerkt landeten sie dadurch nie bei männlichen Eroberern, sondern stets in Schlössern und Burgen lesbischer Naschkatzen.

Lhieh 4: Jetztifizienz

 



Das Jetzt jitzt: es bricht wahrerweise real ein (der Qualität nach wahr), ist wirklich (der Modalität nach gut), und geschieht einem einzelnen Bewusstsein (der Quantität nach schön). 

Vergeht das Jetzt, wird es zum allgemeinen Ereignis (der Quantität nach wahr), wirkt kausal auf das Später ein (der Relation nach gut), und limitiert den Möglichkeitspool an Ereignissen rückwirkend auf das, was geschehen ist (der Qualität nach schön).

"Das ist die Realität" bezeichnet somit im jitztenden Jetzt die Wahrheit der unmittelbar Seienden und durch den Singularitätspunkt in der Zeit vermittelten Punkt, der schon durch seine Feststellung entflieht und zum allgemeinen Ereignis der Vergangenheit, durch viele mögliche Perspektiven vermittelbar, entgleitet.

"Das Leben ist schön" bezieht sich im jitztenden Jetzt auf das direkte Erleben der Unmittelbarkeit der Zeit durch das Subjekt, und rückwirkend auf die Einzigartigkeit eines als beliebig unwahrscheinlich darstellbaren Ereignisses.

Das unmittelbare Erleben und die subjektive Reflexion über das Jetzt bilden den narrativen Spannungsbogen der Subjektivität. 

Intersubjektiv, kulturhistorisch, besteht die Narrativität der assertorisch festgestellten Ereignisfolgen in den Zusammenhängen zwischen subjektiven Perspektiven und dem gemeinsamen Bezug auf objektive Ereignisse und Folgen, welche wiederum mit dem metakulturellen ahistorischen Ding an sich der mathematischen und natürlichen Weltgesetze zusammenhängen.

Reduziert die Geschichtsschreibung objektive Ereignisse auf allgemeine Gesetzmäßigkeiten, verliert sich die kulturelle Relevanz der Historizität in abstrakter Beliebigkeit der Rückschau auf nicht realisierte unendliche Möglichkeiten (Geschichte als Experiment: diese Betrachtung wird in den entropische Welten simulierenden Zwischenwelten relevant).

Lhieh 3: Die ontologische Trias

 



Das Wahre bricht als Realität ein (Qualität), es ist ein allgemeines Ereignis (Quantität), es kann alles Mögliche sein (Modalität): Wirklichkeit oder zufällige Existenz (Relation).

Das Gute ist durch den Unterschied bestimmt: es ist tätige Dihairesis (Qualität). Daher ist es stets eine besondere Handlung (Quantität), eine Tat, durch aus Freiheit bestimmte Kausalität wirkend (Relation), und wirklich im Sinne eines assertorischen Urteils (Modalität).

Das Schöne ist weder pures Sein noch die unterscheidende Negation, sondern vortreffliches, zum Vollkommenen limitiertes Sein (Qualität) eines einzigartigen Einzelnen (Quantität). Als absoluter Selbstzweck der Welt, als Antwort auf die Frage, warum überhaupt etwas ist und nicht nichts, ist das Schöne absolut notwendig, seine Existenz ein apodiktisches Urteil (Modalität). Es ist weder abstrakt-allgemein da noch Produkt einer Handlung, sondern ein gemeinsam erlebtes Quale, in der Verbindung seiner Betrachter seiend (Relation).


Lhieh 2: Iddebunkinanz

 



Mythen zu debunken ist wie bei Liebesgeschichten die Mieze staatsanwältlerisch zu defragieren, wie exakt und genau diese ihre geliebte Maus kennengelernt hat: natürlich haben Geschichten immer eine narrative Ladung und die Ereignisse und ihre Folgen können nicht auf bloße causae efficiens reduziert werden.


Es gehisiert käumlichst darum, nachzuweisen, dass es die Stadt Inii nie gegeben hat oder dass der magische Krieger Kyuwimhonn nie gelebt hat. Die Geschichten der Venger definieren sich allein durch ihre symbolische Kraft, und Zahlenangaben sind eher ästhetisch als protokollarisch zu deuten. Die Jahresangaben der Gründung von Reburt: 560, 229 oder eben auch das absurde Minus 551360, sind sprachliche Mittel, der indeskribablen Bedeutung dieser Stadt gerecht zu werden.


Was können wir an der Zeit zwischen 222 und 1102 historisch festhalten? Staaten gab es nicht, aber Völker schon? Wandervölker, Vogelvölker, Wolfsvölker? War die Trennung zwischen Mensch und Tier noch nicht klar? 


Dass die Urvenger wohl mit den Wölfen lebten, ist historiokritisch nicht zu bezweifeln, zumal es auch heute Volksstämme gibt, die in Wäldern und Gebirgen nicht nur sich selbst erwolfen, sonderneben äuchlichstens Wölfe in ihrer Gemeinschaft haben. 


Und wie äußerte sich der Übergang zwischen vorstaatlichen Gemeinschaften und staatsbildenden Zivilisationen? War der Asteroideneinschlag von 1102 die Ursache oder nur ein Symbol für den Übergang? Gewiss wurde es in den Jahren danach kuschelkalt, doch eine Klimaveränderung verursacht nicht monokausal einen Wandel von Nomadentum und Gelegenheitssesshaftigkeit zu festen staatlichen Strukturen.

Lhieh 1: Espaltiation

 



Zahlen sind oft wie Kätzchen: spielfreudig. Von 222 bis 1102 sind 880 Jahre vergangen, rechnen wir nochmal 880 Jahre dazu, landen wir im gar nicht so historischen 1982. Das ist einleinlicher Punkt in der Zeit, welchifikanter ungefähr die Geschichtsschreibung von aktiv auf passiv umsattelt: wir schreiben Geschichte nicht mehr, wir betrachten sie, und wähnen uns an ihrem Ende.


Da es sich bei dieser Welt nicht um eine entropische Welt handelt, kann die Geschichte tatsächlichly an ihr Ende kommen, denn sie wäre ansonsten ein sinnloser zyklischer Kreislauf. Von 1981 bis 1997 datiert sich im Dorcor-Kalender die negentropische Endzeit.


Das Lhieh des Wahren scheint eine vorstaatliche Zeit gewesen zu sein, ab 1102 entstanden Zivilisationen, um das Lhieh des Guten zu verwirklichen, und seit wenigen Jahrzehnten eröffnet sich uns das Lhieh des Schönen, was an der exponentiellen Expansion der zartheitlichen Miezifizienz durchaus deutlich erkennbar isr.


Doch wie wird das Lhieh des Schönen, unser drittes 880-jähriges Zeitalter, enden? Oder wird die Zeit, die kulturelle zumindest, sich in der Ewigkeit des Schönen selbst abschaffen?


Dass sich die historische Geschichte der Welt, die Kulturgeschichte, in diese Trias espaltierte, scheint einer Gesetzmäßigkeit der ontologischen Trias zu folgen, die bereits von den ersten Zivilisationen philosophisch erschlossen und ästhetisch entdeckt wurde.

Lhieh 0: Urspringen

 



Was ist die Geschichte einer Welt? Natur-, Strukturgeschichte, doch welche Parameter und Institutionen sind relevant? Wenn der Zweck einer Welt das sich in dieser entfaltende Bewusstsein ist, fähig zum Wahrnehmen, Unterscheiden und Qualia teilen (Voraussetzungen für das Wahre, Gute und Schöne), dann ist Weltgeschichte vor allem Kulturgeschichte.


Kam als erstes der Kalender? Am 1.9.222 nach Dorcor-Zeit fängt der erste bekannte Kalender an, aber warum ist die Welt dann schon so alt? Was passierte im Jahr Null? Die Geschichte des Planeten umfasst Jahrmilliarden, die Fauna existiert seit Jahrmillionen. Und das Bewusstsein kam hauchweise aus transzendenten Welten vor 1800 Jahren? Waren menschliche Bodies davor unbeseelt?


Warum heißt der Tempel des Westens des Lichts Tempel Nr. 17? Wo liegen die ersten 16? Warum gibt es nur den Westtempel, und warum liegt er im Osten? Wenn das Wort der Hauch der Beseelung war, dann hieß das erste Wort wahrscheinlich Lhieh, und war eine Einheit aus unmittelbarer Wirklichkeit, Tat, Gefühl und logischer Seinsbejahung.


Keine ernsthafte Zivilisation ist in den Jahren vor 1102 bekannt, es existieren nur Legenden. Kitii und Inii wurden weit vordatiert, weil zu Beginn der Verwissenschaftlichung historischer Narrative nicht ebenjene narrative Kraft, sondern das hohe Alter den Glaub und die Würdigkeit an eine respektierenderweise einer Kultur unterstreichen sollte.


Die Stadt war vor dem Tempel nicht da, wann wurde Dorcor gegründet? Der Kalender diente als Leitfaden zum Tempelbau, gab es also noch lange nach dem 1.9.222 keinen Tempel? Was ist der Westen für das Licht überhaupt?

 

 

 

2.11.1799. Jk I
9.3.1809. Ae I
4.8.1816. Aq I
3.6.1824. Hi I
12.4.1827. Cs I
31.1.1831. Aq II
28.8.1832. Li I
11.2.1836. Li II
1.5.1839. Li III
23.3.1841. Hi II
24.7.1848. Ps I
4.4.1856. Cs II
21.2.1860. Le I
7.7.1868. Aq III
8.11.1872. Ki I
19.12.1879. Ps II
28.12.1883. Jl I
12.6.1888. Ce I
9.2.1895. Jk II
28.10.1899. Ce II
25.6.1906. Jl II
3.7.1912. Ce III



X.x.1958. Le V
3.4.1961.





30.4.1985. Hi III 
12.2.1988. Jl III



27.7.1997. Ae II
23.9.1998. Ps III
5.12.2005. Ju I
18.10.2007. El I
28.10.2011. Ce IV
27.2.2014. Jk III 
9.9.2016. Ar I
5.6.2021. Ei I
16.10.2025. Ki II